Retatrutide zum Abnehmen: Wirkung, Studien & Sicherheit im Überblick (2026)
Aktualisiert am · 10 Min. Lesezeit
Retatrutide ist ein experimenteller Wirkstoff von Eli Lilly, der gleich drei Hormonrezeptoren aktiviert (GLP-1, GIP und Glucagon). In der Phase-3-Studie TRIUMPH-1 verloren Erwachsene mit Adipositas unter der Höchstdosis von 12 mg nach 80 Wochen durchschnittlich 28,3 % ihres Körpergewichts – mehr als mit jedem bislang zugelassenen Abnehm-Medikament. Eine Zulassung steht noch aus.
Damit erreicht ein Wirkstoff erstmals ein Gewichtsverlust-Niveau, das bislang nur durch bariatrische Chirurgie (Magengverkleinerung) bekannt war. Kein Wunder, dass Retatrutide – in Deutschland häufig auch „Retatrutid" oder umgangssprachlich „GLP-3" genannt – als die Abnehmspritze der nächsten Generation gilt.
In diesem Beitrag fassen wir den kompletten Forschungsstand von Juli 2026 zusammen: den Dreifach-Wirkmechanismus, alle publizierten Studienergebnisse mit Quellen, das Dosierungsschema, das Sicherheitsprofil, den Vergleich mit Semaglutid und Tirzepatid sowie den aktuellen Zulassungsstatus.
Das Wichtigste in Kürze
- 28,3 % Gewichtsverlust nach 80 Wochen unter 12 mg Retatrutide in der Phase-3-Studie TRIUMPH-1 (Eli Lilly, Mai 2026) – 45,3 % der Teilnehmenden verloren sogar mindestens 30 %.
- Erster Dreifach-Agonist: Retatrutide aktiviert GLP-1-, GIP- und Glucagon-Rezeptoren gleichzeitig und steigert so zusätzlich den Energieverbrauch.
- Deutlich stärker als die Vorgänger: Semaglutide erreichte −14,9 % (STEP-1), Tirzepatide −20,9 % (SURMOUNT-1) – jeweils ohne direkten Vergleich, aber mit klarem Abstand.
- Verträglichkeit: Magen-Darm-Beschwerden sind am häufigsten; neu sind Haut-Missempfindungen (Dysästhesie, bis 20,9 %) und ein dosisabhängiger Pulsanstieg.
- Noch kein zugelassenes Medikament: Eine Zulassung wird frühestens für 2027 erwartet; als Arzneimittel ist Retatrutide legal nur in klinischen Studien erhältlich.
Was ist Retatrutide?
Retatrutide (Entwicklername LY3437943) ist ein synthetisches Peptid des US-Pharmakonzerns Eli Lilly und der erste Dreifach-Agonist („Triple Agonist") seiner Klasse: Er aktiviert gleichzeitig die Rezeptoren für GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1), GIP (glucose-dependent insulinotropic polypeptide) und Glucagon (GCGR). Damit gilt er als dritte Generation der Inkretin-basierten Wirkstoffe zur Behandlung von Adipositas.
- Generation 1 – Semaglutid (Ozempic/Wegovy): Mono-Agonist, nur GLP-1-Rezeptor.
- Generation 2 – Tirzepatid (Mounjaro/Zepbound): Dual-Agonist, GLP-1 + GIP.
- Generation 3 – Retatrutide: Triple-Agonist, GLP-1 + GIP + Glucagon.
Die Halbwertszeit beträgt rund sechs Tage, wodurch eine einmal wöchentliche subkutane Injektion ausreicht (Nature Medicine, 2024). Retatrutide befindet sich im Phase-3-Entwicklungsprogramm TRIUMPH und ist bislang in keinem Land als Arzneimittel zugelassen.
Wie wirkt Retatrutide beim Abnehmen?
Retatrutide wirkt beim Abnehmen über drei komplementäre Mechanismen: Es dämpft den Appetit, verbessert die Stoffwechselsteuerung und erhöht als erster Wirkstoff seiner Klasse zusätzlich den Energieverbrauch. Diese Dreifach-Wirkung erklärt, warum die gemessenen Gewichtsverluste über denen reiner GLP-1- oder Dual-Agonisten liegen:
- GLP-1-Rezeptor (Sättigung): Aktiviert Sättigungszentren im Gehirn und verlangsamt die Magenentleerung – die Kalorienaufnahme sinkt deutlich.
- GIP-Rezeptor (Stoffwechsel): Verbessert Insulinfreisetzung und Fettstoffwechsel. Retatrutide ist am humanen GIP-Rezeptor sogar 8,9-mal potenter als das körpereigene Hormon (Nature Medicine, 2024).
- Glucagon-Rezeptor (Energieverbrauch): Steigert den Energieumsatz und mobilisiert Fettreserven – der entscheidende Unterschied zu Tirzepatid. In einer Substudie sank das Leberfett nach 24 Wochen um bis zu 82 % (Nature Medicine, 2024).
Diesen Dreiklang fasst Eli Lillys Chief Scientific Officer Dan Skovronsky so zusammen: Die Kombination des Glucagon-Rezeptor-Agonismus mit GIP- und GLP-1-Agonismus dürfte einer der Gründe für das Ausmaß des Gewichtsverlusts sein (Eli Lilly, Pressemitteilung Juni 2023).
Wie viel Gewicht verlieren Studienteilnehmende mit Retatrutide?
Je nach Studie, Population und Dosis verloren Teilnehmende unter Retatrutide zwischen 16,8 % und 30,3 % ihres Ausgangsgewichts. Den bislang höchsten Wert lieferte die Verlängerung der Phase-3-Studie TRIUMPH-1: bis zu 30,3 % durchschnittlicher Gewichtsverlust nach 104 Wochen. Die folgende Übersicht haben wir aus allen bislang publizierten Ergebnissen des Entwicklungsprogramms zusammengestellt:
| Studie (Quelle) | Teilnehmende | Dosis | Zeitraum | Gewichtsverlust |
|---|---|---|---|---|
| Phase 2 (NEJM, Jastreboff et al. 2023) | 338 Erwachsene mit Adipositas, ohne Diabetes | 12 mg | 48 Wochen | −24,2 % |
| TRIUMPH-1 (Eli Lilly, Mai 2026) | 2.339 Erwachsene mit Adipositas, ohne Diabetes | 12 mg | 80 Wochen | −28,3 % |
| TRIUMPH-4 (Eli Lilly, Dezember 2025) | 445 Erwachsene mit Adipositas + Kniearthrose | 12 mg | 68 Wochen | −28,7 % |
| TRANSCEND-T2D-1 (Eli Lilly, März 2026) | Erwachsene mit Typ-2-Diabetes | 12 mg | 40 Wochen | −16,8 % |
Redaktionelle Zusammenstellung aller bislang veröffentlichten Retatrutide-Ergebnisse (Stand: 21. Juli 2026). Angaben jeweils höchste untersuchte Dosis, mittlere prozentuale Gewichtsänderung.
Bemerkenswert an TRIUMPH-1: 45,3 % der Teilnehmenden unter 12 mg verloren mindestens 30 % ihres Körpergewichts – ein Bereich, der bislang mit bariatrischer Chirurgie assoziiert war (Eli Lilly, Mai 2026). Schon in der Phase-2-Studie hatten 72 % der Teilnehmenden mit Prädiabetes unter Retatrutide wieder normale Blutzuckerwerte erreicht (NEJM, 2023).
„Die Teilnehmenden unter der höchsten Retatrutide-Dosis erreichten einen mittleren Gewichtsverlust von 24,2 % – umgerechnet rund 26 Kilogramm in elf Monaten. Da zum Studienende noch kein Gewichtsplateau erreicht war, scheint die volle Wirkung zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht ausgeschöpft gewesen zu sein."
— Dr. Ania Jastreboff, Yale School of Medicine, Leitautorin der Phase-2-Studie, in: Eli Lilly, Juni 2023 (übersetzt aus dem Englischen)
Wie schneidet Retatrutide im Vergleich zu Semaglutid und Tirzepatid ab?
Retatrutide erzielte in klinischen Studien den bislang größten dokumentierten Gewichtsverlust aller Inkretin-basierten Wirkstoffe. Zum direkten Vergleich: Semaglutide erreichte in der Zulassungsstudie STEP-1 einen Verlust von 14,9 % (NEJM, Wilding et al. 2021), Tirzepatide in SURMOUNT-1 einen von 20,9 % (NEJM, Jastreboff et al. 2022).
| Wirkstoff | Rezeptor-Ziele | Leitstudie | Gewichtsverlust | Status (2026) |
|---|---|---|---|---|
| Semaglutid (GEN 1.0) | GLP-1 | STEP-1, 68 Wochen | −14,9 % | Zugelassen (Wegovy) |
| Tirzepatid (GEN 2.0) | GLP-1 + GIP | SURMOUNT-1, 72 Wochen | −20,9 % | Zugelassen (Mounjaro) |
| Retatrutide (GEN 3.0) | GLP-1 + GIP + Glucagon | TRIUMPH-1, 80 Wochen | −28,3 % | Prüfstoff (Phase 3) |
Wichtig: Die Werte stammen aus unterschiedlichen Studien mit abweichenden Populationen und Laufzeiten – eine direkte Kopf-an-Kopf-Studie existiert bislang nicht.
Eine unabhängige Auswertung von 26 randomisierten Studien mit 15.491 Teilnehmenden reihte Retatrutide mit erwarteten 24,2 % vor Tirzepatid (17,8 %) und Semaglutid (13,9 %) auf Platz 1 aller untersuchten Wirkstoffe (Annals of Internal Medicine, systematische Übersichtsarbeit). Die Phase-3-Daten aus TRIUMPH-1 übertrafen selbst diese Prognose noch.
Welche Nebenwirkungen sind bei Retatrutide bekannt?
Die häufigsten Nebenwirkungen von Retatrutide sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen – das Sicherheitsprofil ähnelt damit grundsätzlich dem der gesamten GLP-1-Wirkstoffklasse. Zwei Besonderheiten unterscheiden Retatrutide jedoch von Semaglutid und Tirzepatid:
- Magen-Darm-Trakt: In TRIUMPH-4 berichteten 43 % der Teilnehmenden Übelkeit, 33 % Durchfall und 21 % Erbrechen (Eli Lilly, Dezember 2025) – meist mild bis moderat und konzentriert auf die Phase der Dosissteigerung.
- Dysästhesie (Haut-Missempfindungen): Kribbeln oder Überempfindlichkeit der Haut traten unter 12 mg bei 12,5 % (TRIUMPH-1) bis 20,9 % (TRIUMPH-4) der Teilnehmenden auf – das auffälligste neue Signal dieser Substanz.
- Herzfrequenz: Ein dosisabhängiger Pulsanstieg erreichte in der Phase-2-Studie seinen Höhepunkt in Woche 24 und ging danach wieder zurück (NEJM, 2023).
- Abbruchraten: Dosisabhängig zwischen 4,1 % (4 mg) und 18,2 % (12 mg, TRIUMPH-4) gegenüber rund 4–4,9 % unter Placebo.
Gleichzeitig verbesserten sich kardiometabolische Marker deutlich: In TRIUMPH-4 sank der systolische Blutdruck unter 12 mg um durchschnittlich 14 mmHg, dazu verbesserten sich Blutfettwerte und HbA1c. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in der Phase-2-Studie mit jeweils etwa 4 % gleich häufig unter Retatrutide wie unter Placebo auf (NEJM, 2023).
Wie wird Retatrutide in den Studien dosiert?
In den klinischen Studien wurde Retatrutide einmal wöchentlich als subkutane Injektion verabreicht – beginnend mit 2 mg und mit einer schrittweisen Erhöhung alle vier Wochen bis zur Zieldosis. Diese langsame Eskalation dient der Verträglichkeit, da Magen-Darm-Beschwerden vor allem zu Beginn und bei Dosiserhöhungen auftreten:
- Startphase (Woche 1–4): 2 mg einmal wöchentlich.
- Eskalation 1 (Woche 5–8): Erhöhung auf 4 mg wöchentlich.
- Eskalation 2 (ab Woche 9): Weitere Steigerung in 4-Wochen-Schritten auf 8 mg.
- Zieldosis: Erhaltungsdosis von 9 mg oder 12 mg wöchentlich – die höchsten Gewichtsverluste zeigten sich durchgehend unter 12 mg.
Alle Angaben beziehen sich ausschließlich auf die Studienprotokolle (NEJM, 2023; TRIUMPH-Programm). Da Retatrutide kein zugelassenes Arzneimittel ist, existiert keine offizielle Dosierungsempfehlung für die Anwendung.
Wann wird Retatrutide zugelassen und erhältlich sein?
Retatrutide ist – Stand Juli 2026 – in keinem Land der Welt als Arzneimittel zugelassen; eine Marktzulassung wird frühestens für 2027 erwartet. Diese Einschätzung ist eine Prognose, kein offizieller Termin: Sie basiert auf dem aktuellen Stand des Phase-3-Programms und der für das vierte Quartal 2026 erwarteten Einreichung der Zulassungsunterlagen bei der US-Arzneimittelbehörde FDA.
Für den Zulassungsantrag fehlen noch die Ergebnisse zweier Studien, deren Veröffentlichung Eli Lilly für das zweite Halbjahr 2026 angekündigt hat: TRIUMPH-2 (Adipositas mit Typ-2-Diabetes) und TRIUMPH-3 (Adipositas mit bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung). Erst wenn alle Daten vorliegen und die Behörden (FDA, EMA) ihre Prüfung abgeschlossen haben, kann Retatrutide regulär verschrieben werden. Bis dahin bleibt der Wirkstoff ein Prüfpräparat.
Ist Retatrutide legal erhältlich?
Als Arzneimittel ist Retatrutide nach Herstellerangaben legal ausschließlich Teilnehmenden der klinischen Studien von Eli Lilly zugänglich. Da keine Zulassung vorliegt, darf es weder als Medikament verkauft noch zur Anwendung am Menschen angeboten werden. Eli Lilly weist ausdrücklich darauf hin, dass der Prüfstoff außerhalb der Studien nicht legal erhältlich ist (Eli Lilly, Mai 2026).
Vorsicht ist vor allem im Internet geboten: Angebote angeblicher „Retatrutide-Spritzen" aus dem Schwarzmarkt bergen erhebliche Risiken – von Fälschungen über falsche Dosierung bis zu Verunreinigungen, ganz ohne ärztliche Begleitung. Für den wissenschaftlichen Forschungsbereich (In-vitro-Tests, Laboranalysen, akademische Forschung) ist der Erwerb als Forschungschemikalie dagegen möglich – ausdrücklich ohne Zweck der Anwendung am Menschen. Details dazu finden Sie in unseren häufigen Fragen auf der Startseite und auf der Produktseite zu Retatrutid GLP-3.
Häufige Fragen zu Retatrutide und Abnehmen
Wie schnell nimmt man mit Retatrutide ab?
Der Gewichtsverlust mit Retatrutide setzt innerhalb der ersten Wochen ein und hält über mindestens 80 Wochen an. In der Phase-2-Studie betrug der Verlust bereits nach 24 Wochen 17,5 % unter 12 mg; ein Plateau war auch nach 48 Wochen noch nicht erreicht (NEJM, 2023). TRIUMPH-1 zeigte mit 30,3 % nach 104 Wochen, dass die Kurve über zwei Jahre weiter sinkt (Eli Lilly, Mai 2026).
Hilft Retatrutide auch bei Typ-2-Diabetes?
Ja – die Studiendaten zeigen einen deutlichen Nutzen bei Typ-2-Diabetes, wenngleich der Gewichtsverlust geringer ausfällt als bei Personen ohne Diabetes. In TRANSCEND-T2D-1 verloren Teilnehmende mit Typ-2-Diabetes unter 12 mg nach 40 Wochen 16,8 % ihres Gewichts (Eli Lilly, März 2026). Zusätzlich normalisierte sich in der Phase-2-Studie bei 72 % der Personen mit Prädiabetes der Blutzucker (NEJM, 2023).
Was passiert nach dem Absetzen von Retatrutide?
Eigene Absetz-Studien zu Retatrutide liegen noch nicht vor; aus der Wirkstoffklasse ist jedoch bekannt, dass ein Großteil des verlorenen Gewichts nach Absetzen zurückkehrt. Bei Tirzepatid zeigte die SURMOUNT-4-Studie eine deutliche Wiederzunahme nach Therapieende (JAMA, 2024). Adipositas gilt daher als chronische Erkrankung, die in der Regel eine langfristige Behandlung erfordert.
Ist Retatrutide stärker als Ozempic oder Mounjaro?
Nach den vorliegenden Studiendaten ja: Mit 28,3 % Gewichtsverlust (TRIUMPH-1) liegt Retatrutide klar über Semaglutide/Ozempic (14,9 %, STEP-1) und Tirzepatide/Mounjaro (20,9 %, SURMOUNT-1). Zu beachten ist allerdings, dass diese Zahlen aus unterschiedlichen Studien stammen – eine direkte Vergleichsstudie aller drei Wirkstoffe gibt es bislang nicht.
Kann ich Retatrutide schon kaufen?
Als Medikament nein – Retatrutide ist nicht zugelassen und als Arzneimittel legal nur innerhalb klinischer Studien verfügbar. Eine reguläre Verschreibung wird frühestens nach einer Zulassung möglich sein, die für 2027 erwartet wird. Für akademische und Labor-Forschungszwecke (ohne Anwendung am Menschen) existieren legale Bezugswege als Forschungschemikalie, etwa über unseren Shop-Bereich für Forschungspeptide.
Quellen und weiterführende Studien
- Jastreboff AM et al.: „Triple-Hormone-Receptor Agonist Retatrutide for Obesity – A Phase 2 Trial", New England Journal of Medicine, 2023
- Eli Lilly: „Lilly's triple agonist, retatrutide, delivered powerful weight loss in pivotal phase 3 obesity trial" (TRIUMPH-1), Pressemitteilung, 21. Mai 2026
- Eli Lilly: TRIUMPH-4-Ergebnisse (Adipositas mit Kniearthrose), Pressemitteilung, Dezember 2025
- Eli Lilly: TRANSCEND-T2D-1-Ergebnisse (Typ-2-Diabetes), März 2026
- Sanyal A. et al.: „Triple hormone receptor agonist retatrutide for metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease", Nature Medicine, 2024
- Wilding JPH et al.: „Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity" (STEP-1), NEJM, 2021
- Jastreboff AM et al.: „Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity" (SURMOUNT-1), NEJM, 2022
Retatrutid GLP-3 für Ihre Forschung
Laborgeprüfte Qualität mit 99 % Reinheit, unabhängig chargengetestet und mit schnellem Versand aus Deutschland – für In-vitro-Forschung und Laboranalysen.
Zum Produkt →Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Retatrutide ist ein nicht zugelassener Prüfstoff in klinischer Entwicklung (Phase 3); Wirksamkeit und Sicherheit werden noch abschließend von den Zulassungsbehörden geprüft. Alle genannten Produkte von Swiss-Peptides sind ausschließlich für Forschungszwecke (In-vitro-Tests, Laboranalysen) bestimmt und nicht für die Anwendung am Menschen. Fragen zur Behandlung von Adipositas besprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Retatrutide zum Abnehmen: Wirkung, Studien & Sicherheit im Überblick (2026)
Aktualisiert am · 10 Min. Lesezeit
Retatrutide ist ein experimenteller Wirkstoff von Eli Lilly, der gleich drei Hormonrezeptoren aktiviert (GLP-1, GIP und Glucagon). In der Phase-3-Studie TRIUMPH-1 verloren Erwachsene mit Adipositas unter der Höchstdosis von 12 mg nach 80 Wochen durchschnittlich 28,3 % ihres Körpergewichts – mehr als mit jedem bislang zugelassenen Abnehm-Medikament. Eine Zulassung steht noch aus.
Damit erreicht ein Wirkstoff erstmals ein Gewichtsverlust-Niveau, das bislang nur durch bariatrische Chirurgie (Magengverkleinerung) bekannt war. Kein Wunder, dass Retatrutide – in Deutschland häufig auch „Retatrutid" oder umgangssprachlich „GLP-3" genannt – als die Abnehmspritze der nächsten Generation gilt.
In diesem Beitrag fassen wir den kompletten Forschungsstand von Juli 2026 zusammen: den Dreifach-Wirkmechanismus, alle publizierten Studienergebnisse mit Quellen, das Dosierungsschema, das Sicherheitsprofil, den Vergleich mit Semaglutid und Tirzepatid sowie den aktuellen Zulassungsstatus.
Das Wichtigste in Kürze
- 28,3 % Gewichtsverlust nach 80 Wochen unter 12 mg Retatrutide in der Phase-3-Studie TRIUMPH-1 (Eli Lilly, Mai 2026) – 45,3 % der Teilnehmenden verloren sogar mindestens 30 %.
- Erster Dreifach-Agonist: Retatrutide aktiviert GLP-1-, GIP- und Glucagon-Rezeptoren gleichzeitig und steigert so zusätzlich den Energieverbrauch.
- Deutlich stärker als die Vorgänger: Semaglutide erreichte −14,9 % (STEP-1), Tirzepatide −20,9 % (SURMOUNT-1) – jeweils ohne direkten Vergleich, aber mit klarem Abstand.
- Verträglichkeit: Magen-Darm-Beschwerden sind am häufigsten; neu sind Haut-Missempfindungen (Dysästhesie, bis 20,9 %) und ein dosisabhängiger Pulsanstieg.
- Noch kein zugelassenes Medikament: Eine Zulassung wird frühestens für 2027 erwartet; als Arzneimittel ist Retatrutide legal nur in klinischen Studien erhältlich.
Was ist Retatrutide?
Retatrutide (Entwicklername LY3437943) ist ein synthetisches Peptid des US-Pharmakonzerns Eli Lilly und der erste Dreifach-Agonist („Triple Agonist") seiner Klasse: Er aktiviert gleichzeitig die Rezeptoren für GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1), GIP (glucose-dependent insulinotropic polypeptide) und Glucagon (GCGR). Damit gilt er als dritte Generation der Inkretin-basierten Wirkstoffe zur Behandlung von Adipositas.
- Generation 1 – Semaglutid (Ozempic/Wegovy): Mono-Agonist, nur GLP-1-Rezeptor.
- Generation 2 – Tirzepatid (Mounjaro/Zepbound): Dual-Agonist, GLP-1 + GIP.
- Generation 3 – Retatrutide: Triple-Agonist, GLP-1 + GIP + Glucagon.
Die Halbwertszeit beträgt rund sechs Tage, wodurch eine einmal wöchentliche subkutane Injektion ausreicht (Nature Medicine, 2024). Retatrutide befindet sich im Phase-3-Entwicklungsprogramm TRIUMPH und ist bislang in keinem Land als Arzneimittel zugelassen.
Wie wirkt Retatrutide beim Abnehmen?
Retatrutide wirkt beim Abnehmen über drei komplementäre Mechanismen: Es dämpft den Appetit, verbessert die Stoffwechselsteuerung und erhöht als erster Wirkstoff seiner Klasse zusätzlich den Energieverbrauch. Diese Dreifach-Wirkung erklärt, warum die gemessenen Gewichtsverluste über denen reiner GLP-1- oder Dual-Agonisten liegen:
- GLP-1-Rezeptor (Sättigung): Aktiviert Sättigungszentren im Gehirn und verlangsamt die Magenentleerung – die Kalorienaufnahme sinkt deutlich.
- GIP-Rezeptor (Stoffwechsel): Verbessert Insulinfreisetzung und Fettstoffwechsel. Retatrutide ist am humanen GIP-Rezeptor sogar 8,9-mal potenter als das körpereigene Hormon (Nature Medicine, 2024).
- Glucagon-Rezeptor (Energieverbrauch): Steigert den Energieumsatz und mobilisiert Fettreserven – der entscheidende Unterschied zu Tirzepatid. In einer Substudie sank das Leberfett nach 24 Wochen um bis zu 82 % (Nature Medicine, 2024).
Diesen Dreiklang fasst Eli Lillys Chief Scientific Officer Dan Skovronsky so zusammen: Die Kombination des Glucagon-Rezeptor-Agonismus mit GIP- und GLP-1-Agonismus dürfte einer der Gründe für das Ausmaß des Gewichtsverlusts sein (Eli Lilly, Pressemitteilung Juni 2023).
Wie viel Gewicht verlieren Studienteilnehmende mit Retatrutide?
Je nach Studie, Population und Dosis verloren Teilnehmende unter Retatrutide zwischen 16,8 % und 30,3 % ihres Ausgangsgewichts. Den bislang höchsten Wert lieferte die Verlängerung der Phase-3-Studie TRIUMPH-1: bis zu 30,3 % durchschnittlicher Gewichtsverlust nach 104 Wochen. Die folgende Übersicht haben wir aus allen bislang publizierten Ergebnissen des Entwicklungsprogramms zusammengestellt:
| Studie (Quelle) | Teilnehmende | Dosis | Zeitraum | Gewichtsverlust |
|---|---|---|---|---|
| Phase 2 (NEJM, Jastreboff et al. 2023) | 338 Erwachsene mit Adipositas, ohne Diabetes | 12 mg | 48 Wochen | −24,2 % |
| TRIUMPH-1 (Eli Lilly, Mai 2026) | 2.339 Erwachsene mit Adipositas, ohne Diabetes | 12 mg | 80 Wochen | −28,3 % |
| TRIUMPH-4 (Eli Lilly, Dezember 2025) | 445 Erwachsene mit Adipositas + Kniearthrose | 12 mg | 68 Wochen | −28,7 % |
| TRANSCEND-T2D-1 (Eli Lilly, März 2026) | Erwachsene mit Typ-2-Diabetes | 12 mg | 40 Wochen | −16,8 % |
Redaktionelle Zusammenstellung aller bislang veröffentlichten Retatrutide-Ergebnisse (Stand: 21. Juli 2026). Angaben jeweils höchste untersuchte Dosis, mittlere prozentuale Gewichtsänderung.
Bemerkenswert an TRIUMPH-1: 45,3 % der Teilnehmenden unter 12 mg verloren mindestens 30 % ihres Körpergewichts – ein Bereich, der bislang mit bariatrischer Chirurgie assoziiert war (Eli Lilly, Mai 2026). Schon in der Phase-2-Studie hatten 72 % der Teilnehmenden mit Prädiabetes unter Retatrutide wieder normale Blutzuckerwerte erreicht (NEJM, 2023).
„Die Teilnehmenden unter der höchsten Retatrutide-Dosis erreichten einen mittleren Gewichtsverlust von 24,2 % – umgerechnet rund 26 Kilogramm in elf Monaten. Da zum Studienende noch kein Gewichtsplateau erreicht war, scheint die volle Wirkung zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht ausgeschöpft gewesen zu sein."
— Dr. Ania Jastreboff, Yale School of Medicine, Leitautorin der Phase-2-Studie, in: Eli Lilly, Juni 2023 (übersetzt aus dem Englischen)
Wie schneidet Retatrutide im Vergleich zu Semaglutid und Tirzepatid ab?
Retatrutide erzielte in klinischen Studien den bislang größten dokumentierten Gewichtsverlust aller Inkretin-basierten Wirkstoffe. Zum direkten Vergleich: Semaglutide erreichte in der Zulassungsstudie STEP-1 einen Verlust von 14,9 % (NEJM, Wilding et al. 2021), Tirzepatide in SURMOUNT-1 einen von 20,9 % (NEJM, Jastreboff et al. 2022).
| Wirkstoff | Rezeptor-Ziele | Leitstudie | Gewichtsverlust | Status (2026) |
|---|---|---|---|---|
| Semaglutid (GEN 1.0) | GLP-1 | STEP-1, 68 Wochen | −14,9 % | Zugelassen (Wegovy) |
| Tirzepatid (GEN 2.0) | GLP-1 + GIP | SURMOUNT-1, 72 Wochen | −20,9 % | Zugelassen (Mounjaro) |
| Retatrutide (GEN 3.0) | GLP-1 + GIP + Glucagon | TRIUMPH-1, 80 Wochen | −28,3 % | Prüfstoff (Phase 3) |
Wichtig: Die Werte stammen aus unterschiedlichen Studien mit abweichenden Populationen und Laufzeiten – eine direkte Kopf-an-Kopf-Studie existiert bislang nicht.
Eine unabhängige Auswertung von 26 randomisierten Studien mit 15.491 Teilnehmenden reihte Retatrutide mit erwarteten 24,2 % vor Tirzepatid (17,8 %) und Semaglutid (13,9 %) auf Platz 1 aller untersuchten Wirkstoffe (Annals of Internal Medicine, systematische Übersichtsarbeit). Die Phase-3-Daten aus TRIUMPH-1 übertrafen selbst diese Prognose noch.
Welche Nebenwirkungen sind bei Retatrutide bekannt?
Die häufigsten Nebenwirkungen von Retatrutide sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen – das Sicherheitsprofil ähnelt damit grundsätzlich dem der gesamten GLP-1-Wirkstoffklasse. Zwei Besonderheiten unterscheiden Retatrutide jedoch von Semaglutid und Tirzepatid:
- Magen-Darm-Trakt: In TRIUMPH-4 berichteten 43 % der Teilnehmenden Übelkeit, 33 % Durchfall und 21 % Erbrechen (Eli Lilly, Dezember 2025) – meist mild bis moderat und konzentriert auf die Phase der Dosissteigerung.
- Dysästhesie (Haut-Missempfindungen): Kribbeln oder Überempfindlichkeit der Haut traten unter 12 mg bei 12,5 % (TRIUMPH-1) bis 20,9 % (TRIUMPH-4) der Teilnehmenden auf – das auffälligste neue Signal dieser Substanz.
- Herzfrequenz: Ein dosisabhängiger Pulsanstieg erreichte in der Phase-2-Studie seinen Höhepunkt in Woche 24 und ging danach wieder zurück (NEJM, 2023).
- Abbruchraten: Dosisabhängig zwischen 4,1 % (4 mg) und 18,2 % (12 mg, TRIUMPH-4) gegenüber rund 4–4,9 % unter Placebo.
Gleichzeitig verbesserten sich kardiometabolische Marker deutlich: In TRIUMPH-4 sank der systolische Blutdruck unter 12 mg um durchschnittlich 14 mmHg, dazu verbesserten sich Blutfettwerte und HbA1c. Schwere unerwünschte Ereignisse traten in der Phase-2-Studie mit jeweils etwa 4 % gleich häufig unter Retatrutide wie unter Placebo auf (NEJM, 2023).
Wie wird Retatrutide in den Studien dosiert?
In den klinischen Studien wurde Retatrutide einmal wöchentlich als subkutane Injektion verabreicht – beginnend mit 2 mg und mit einer schrittweisen Erhöhung alle vier Wochen bis zur Zieldosis. Diese langsame Eskalation dient der Verträglichkeit, da Magen-Darm-Beschwerden vor allem zu Beginn und bei Dosiserhöhungen auftreten:
- Startphase (Woche 1–4): 2 mg einmal wöchentlich.
- Eskalation 1 (Woche 5–8): Erhöhung auf 4 mg wöchentlich.
- Eskalation 2 (ab Woche 9): Weitere Steigerung in 4-Wochen-Schritten auf 8 mg.
- Zieldosis: Erhaltungsdosis von 9 mg oder 12 mg wöchentlich – die höchsten Gewichtsverluste zeigten sich durchgehend unter 12 mg.
Alle Angaben beziehen sich ausschließlich auf die Studienprotokolle (NEJM, 2023; TRIUMPH-Programm). Da Retatrutide kein zugelassenes Arzneimittel ist, existiert keine offizielle Dosierungsempfehlung für die Anwendung.
Wann wird Retatrutide zugelassen und erhältlich sein?
Retatrutide ist – Stand Juli 2026 – in keinem Land der Welt als Arzneimittel zugelassen; eine Marktzulassung wird frühestens für 2027 erwartet. Diese Einschätzung ist eine Prognose, kein offizieller Termin: Sie basiert auf dem aktuellen Stand des Phase-3-Programms und der für das vierte Quartal 2026 erwarteten Einreichung der Zulassungsunterlagen bei der US-Arzneimittelbehörde FDA.
Für den Zulassungsantrag fehlen noch die Ergebnisse zweier Studien, deren Veröffentlichung Eli Lilly für das zweite Halbjahr 2026 angekündigt hat: TRIUMPH-2 (Adipositas mit Typ-2-Diabetes) und TRIUMPH-3 (Adipositas mit bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung). Erst wenn alle Daten vorliegen und die Behörden (FDA, EMA) ihre Prüfung abgeschlossen haben, kann Retatrutide regulär verschrieben werden. Bis dahin bleibt der Wirkstoff ein Prüfpräparat.
Ist Retatrutide legal erhältlich?
Als Arzneimittel ist Retatrutide nach Herstellerangaben legal ausschließlich Teilnehmenden der klinischen Studien von Eli Lilly zugänglich. Da keine Zulassung vorliegt, darf es weder als Medikament verkauft noch zur Anwendung am Menschen angeboten werden. Eli Lilly weist ausdrücklich darauf hin, dass der Prüfstoff außerhalb der Studien nicht legal erhältlich ist (Eli Lilly, Mai 2026).
Vorsicht ist vor allem im Internet geboten: Angebote angeblicher „Retatrutide-Spritzen" aus dem Schwarzmarkt bergen erhebliche Risiken – von Fälschungen über falsche Dosierung bis zu Verunreinigungen, ganz ohne ärztliche Begleitung. Für den wissenschaftlichen Forschungsbereich (In-vitro-Tests, Laboranalysen, akademische Forschung) ist der Erwerb als Forschungschemikalie dagegen möglich – ausdrücklich ohne Zweck der Anwendung am Menschen. Details dazu finden Sie in unseren häufigen Fragen auf der Startseite und auf der Produktseite zu Retatrutid GLP-3.
Häufige Fragen zu Retatrutide und Abnehmen
Wie schnell nimmt man mit Retatrutide ab?
Der Gewichtsverlust mit Retatrutide setzt innerhalb der ersten Wochen ein und hält über mindestens 80 Wochen an. In der Phase-2-Studie betrug der Verlust bereits nach 24 Wochen 17,5 % unter 12 mg; ein Plateau war auch nach 48 Wochen noch nicht erreicht (NEJM, 2023). TRIUMPH-1 zeigte mit 30,3 % nach 104 Wochen, dass die Kurve über zwei Jahre weiter sinkt (Eli Lilly, Mai 2026).
Hilft Retatrutide auch bei Typ-2-Diabetes?
Ja – die Studiendaten zeigen einen deutlichen Nutzen bei Typ-2-Diabetes, wenngleich der Gewichtsverlust geringer ausfällt als bei Personen ohne Diabetes. In TRANSCEND-T2D-1 verloren Teilnehmende mit Typ-2-Diabetes unter 12 mg nach 40 Wochen 16,8 % ihres Gewichts (Eli Lilly, März 2026). Zusätzlich normalisierte sich in der Phase-2-Studie bei 72 % der Personen mit Prädiabetes der Blutzucker (NEJM, 2023).
Was passiert nach dem Absetzen von Retatrutide?
Eigene Absetz-Studien zu Retatrutide liegen noch nicht vor; aus der Wirkstoffklasse ist jedoch bekannt, dass ein Großteil des verlorenen Gewichts nach Absetzen zurückkehrt. Bei Tirzepatid zeigte die SURMOUNT-4-Studie eine deutliche Wiederzunahme nach Therapieende (JAMA, 2024). Adipositas gilt daher als chronische Erkrankung, die in der Regel eine langfristige Behandlung erfordert.
Ist Retatrutide stärker als Ozempic oder Mounjaro?
Nach den vorliegenden Studiendaten ja: Mit 28,3 % Gewichtsverlust (TRIUMPH-1) liegt Retatrutide klar über Semaglutide/Ozempic (14,9 %, STEP-1) und Tirzepatide/Mounjaro (20,9 %, SURMOUNT-1). Zu beachten ist allerdings, dass diese Zahlen aus unterschiedlichen Studien stammen – eine direkte Vergleichsstudie aller drei Wirkstoffe gibt es bislang nicht.
Kann ich Retatrutide schon kaufen?
Als Medikament nein – Retatrutide ist nicht zugelassen und als Arzneimittel legal nur innerhalb klinischer Studien verfügbar. Eine reguläre Verschreibung wird frühestens nach einer Zulassung möglich sein, die für 2027 erwartet wird. Für akademische und Labor-Forschungszwecke (ohne Anwendung am Menschen) existieren legale Bezugswege als Forschungschemikalie, etwa über unseren Shop-Bereich für Forschungspeptide.
Quellen und weiterführende Studien
- Jastreboff AM et al.: „Triple-Hormone-Receptor Agonist Retatrutide for Obesity – A Phase 2 Trial", New England Journal of Medicine, 2023
- Eli Lilly: „Lilly's triple agonist, retatrutide, delivered powerful weight loss in pivotal phase 3 obesity trial" (TRIUMPH-1), Pressemitteilung, 21. Mai 2026
- Eli Lilly: TRIUMPH-4-Ergebnisse (Adipositas mit Kniearthrose), Pressemitteilung, Dezember 2025
- Eli Lilly: TRANSCEND-T2D-1-Ergebnisse (Typ-2-Diabetes), März 2026
- Sanyal A. et al.: „Triple hormone receptor agonist retatrutide for metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease", Nature Medicine, 2024
- Wilding JPH et al.: „Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity" (STEP-1), NEJM, 2021
- Jastreboff AM et al.: „Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity" (SURMOUNT-1), NEJM, 2022
Retatrutid GLP-3 für Ihre Forschung
Laborgeprüfte Qualität mit 99 % Reinheit, unabhängig chargengetestet und mit schnellem Versand aus Deutschland – für In-vitro-Forschung und Laboranalysen.
Zum Produkt →Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Retatrutide ist ein nicht zugelassener Prüfstoff in klinischer Entwicklung (Phase 3); Wirksamkeit und Sicherheit werden noch abschließend von den Zulassungsbehörden geprüft. Alle genannten Produkte von Swiss-Peptides sind ausschließlich für Forschungszwecke (In-vitro-Tests, Laboranalysen) bestimmt und nicht für die Anwendung am Menschen. Fragen zur Behandlung von Adipositas besprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.